Institut für Hochfrequenztechnik
Arbeitsgruppe Antennen und Wellenausbreitung
Studien- und Diplomarbeiten



Im Rahmen zweier durch die Europäische Union (EU) bzw. die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderter Forschungsvorhaben sind an interessierte Studenten/innen Studien- und Diplomarbeiten zu vergeben.

Das durch die EU geförderte internationale Forschungsvorhaben befasst sich mit der Entwicklung eines höchstauflösenden Multi-Sensoren Minensuchgerätes (bestehend aus konventionellem Metalldetektor, Bodenradar und Mikrowellenradiometer) zur humanitären Minensuche, welches im Rahmen eines fortgeschrittenen Projektes mit unseren europäischen Partnern entwickelt, gebaut und im Labor- / Feldversuch getestet wurde. Hierbei sind unter anderem weitere Untersuchungen durchzuführen bezüglich (Fehl)-Anpassung der Radarantenne oder Einfluss des umgebenden Bodens (Rauhigkeit, Einschlüsse, Schichtungen usw.) auf die Detektionsrate durch Computersimulationen und Laborsimulationsmessungen.

Computersimulation des Radar-Rückstreuverhaltens einer typischen Anti-Personenmine bei unterschiedlichen Signalfrequenzen von 1.5 und 3 GHz. Dosenartige Mine mit metallischem Zündstift von der Seite gesehen (ohne Erdboden). Einfallendes Feld von oben, Polaristation parallel zum Zündstift. Erkennbar sind Resonanzverhalten des Zündstiftes (links) bzw. u.a. überwiegende Vorwärtsstreuung (rechts). Zum Vergrößern auf die Bilder klicken.

Das DBU Projekt hat zur Aufgabe, durch die Fusion von hochauflösendem Bodenradar und Metalldetektor ein neues Werkzeug zum umweltrelevanten Einsatz bei Überflutungsflächen (Bodenkartierung und -klassifikation), Betonrückhaltebecken (Lokalisation von Schwachstellen im Stahlbeton) sowie bei der humanitären Minensuche zu entwickeln. Es soll durch ein Multi-Sensor-System realisiert werden, dessen Datenströme durch neuartige effiziente Methoden der Datenauswertung fusioniert werden und das gegenüber herkömmlichen Fernerkundungmessungen im Bereich Umweltschutz ein sowohl signifikant gesteigertes räumliches Auflösungsvermögen als auch eine verbesserte Detektionsrate (Falschalarm) besitzt.


Weitere Informationen gibt's hier:

M.Sc. Isam Alawneh
IC 6/46, Tel: 0234/ 32-23397

Dipl.-Ing. Christian Beine
IC 6/46, Tel: 0234/ 32-23397

Prof. Dr.-Ing. P. Edenhofer
IC 6/155, Tel: 0234/ 32-22901 (-22977)



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Last Update: Wednesday, 16-Feb-2005 10:22:50 CET Webmaster